SCHULLEBEN - SCHULJAHR 2017/18

14.11.2017

891 Euro für Sicherheit und Geborgenheit

Eibenstock - Unsere Schule nimmt seit einigen Jahren regelmäßig am  Aktionstag „genial sozial – Deine Arbeit gegen Armut“ teil. Dafür tauschen die SchülerInnen am letzten Dienstag vor den Sommerferien die Schulbank gegen einen Job. Den Erlös spenden sie und unterstützen damit soziale Projekte vor Ort in Sachsen und weltweit.

Am 20.Juni 2017 haben die SchülerInnen unserer Schüler den Spendenbetrag von 2970,86 Euro erarbeitet. Von dieser Summe konnten wir 30% für eine Spende an ein Projekt  in unserer näheren Umgebung in Sachsen beantragen.

Der Schülerrat unserer Schule hatte dafür das SOS-Kinderdorf in Zwickau ausgewählt, weil dort Kinder, die meist längerfristig nicht bei ihren Eltern leben können, ein neues Zuhause finden. Entsprechend unseres Grundgedankens soll das erarbeitete Geld „von Kindern - für Kinder in Sachsen“ für deren Entwicklung und Lebensgestaltung verwendet werden.

In Zwickau wurde 1991 das erste SOS-Kinderdorf in den neuen Bundesländern gebaut. Zusammen mit unserer Beratungslehrerin Frau Schröter fuhren wir  Hanna Sauerbaum Kl. 7a, Janin Morgner Kl. 9b und unsere Schulsprecherin Camilla Malzdorf Kl. 10b am 14. Novermber 2017 nach Zwickau.

Das sehr interessante Gespräch mit dem Leiter der Einrichtung, Herrn Heico Engelhardt und Herrn Berthold Grenz über das Leben im SOS-Kinderdorf, die vielfältigen Formen der Alltagsgestaltung z.B. Kinderdorffamilie, Kinder-und Jugendwohngruppen, Mehrgenerationenhaus, Kinder-und Jugendtreff sowie Kindergarten und auch Hintergrundgeschichten einzelner Bewohner hat uns sehr beeindruckt.

Im Dorf bekommen viele Menschen unterschiedlichen Alters  eine Betreuung rund um die Uhr. Sie finden Sicherheit, Geborgenheit und Zuwendung. Sie erhalten therapeutische und heilpädagogische Maßnahmen, um traumatische  Erlebnisse aus der Vergangenheit zu verarbeiten.

Wenn die Jugendlichen/jungen Erwachsenen nach ihrer Schul- und Berufsausbildung dann das SOS-Kinderdorf verlassen, bleibt meist das eng gewachsene Beziehungsgeflecht zwischen den oft liebgewonnenen Erwachsenen und Kinderdorfgeschwistern bestehen.

Das können wir gut nachvollziehen, denn bei unserem Rundgang durch das Gelände haben wir moderne Häuser für jeweils eine Kinderdorffamilie gesehen, in denen jedes Kind ein eigenes Zimmer bewohnt. Im Gelände sind mehrere sehr kreative Spielplätze, ein Biotop mit einer Forscherstation für die Beobachtung von Tieren und Pflanzen, ein Grillplatz für Dorffeste und Wege zum Rad fahren. Es gibt einen Raum mit den vielfältigsten Musikinstrumenten, welche meist gespendet wurden und von den Kindern und Jugendlichen mit Begeisterung bespielt werden.

Das Leben im SOS-Kinderdorf wird größtenteils aus Spenden finanziert.

Deshalb möchten wir auch in Zukunft mithelfen, dass benachteiligte Kindern und Jugendlichen eine Chance erhalten, positive Erfahrungen  mit sich und ihrer Umwelt zu machen und ein Leben in Eigenverantwortung zu führen.

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