SCHULLEBEN - SCHULJAHR 2022/23

10.-14-10-2022

Immer wieder aufregend und lehrreich

- die Projektwoche

Klasse 6

Lebenselixier Wasser

Eibenstock- Es ist schon erstaunlich, aus wie vielen Blickwinkeln man das Lebenselixier Wasser betrachten kann.

Zunächst haben wir uns noch einmal bewusst gemacht, wie schwierig das Leben der Menschen in den Ländern ist, in den denen man keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser hat.

Wir haben erfahren, was in einem Klimadiagramm ausgesagt wird und haben selbst welche erstellt.

 

Am Wasserwanderweg erfuhren wir vieles über die Tier- und Pflanzenwelt rings um die Talsperre Eibenstock.

Welche Besonderheiten eben diese Talsperre Eibenstock hat, haben wir uns selbst erarbeitet.

 

Am schönsten beim Thema Wasser war aber das Schwimmen im Erlebnisbad Eibenstock und der Wettstreit beim „Wassertragen“ im Schulhof.

 

 

 

S. Rostig

Klasse 7

Alles kommt vom Bergwerk her

Eibenstock - „Glück auf!“ hieß es in der Projektwoche für die SchülerInnen der Klassenstufe 7, die sich unter dem Motto „Vom Kobalterz zur blauen Farbe“ mit dem traditionellen Bergbau im Erzgebirge beschäftigten. Seit drei Jahren zählt das Erzgebirge zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Ursprünge des Bergbaus reichen indes bis in das 15. Jahrhundert zurück. Der historische Berufsstand der Bergleute unterschied sich in Tracht und Sitten, eigenartiger Ausdrucksweise, Gebräuchen, Traditionen, Glauben und Aberglauben scharf von der allgemeinen Bevölkerung.

Die Vielfalt der Lieder und Sprüche über den Bergbau und seine Bergleute sorgten bei nicht Wenigen für Verwunderung  und staunende Blicke.

 

 

Während die SchülerInnen am Montag Wissenswertes über den Bergbau an Stationen erarbeiteten, ging es am Dienstag zur Fundgrube „Wolfgangsmaßen“, in der ab 1532 zunächst Silber geschürft wurde und später der Kobaltabbau erfolgte, welcher die Region nachhaltig prägen sollte. Auf der anschließenden Führung durch das historische Pochwerk erhielten wir Einblicke in die ersten Schritte der Blaufarbenherstellung mit abgebautem Gestein. Dieses Wissen wurde dann am Mittwoch im Schindlers Blaufarbenwerk noch erweitert, bevor wir selbst künstlerisch Tätig werden konnten. Mit der dort hergestellten blauen Farbe gestalteten wir unsere eigenen Tassen fast so schön, wie das weltbekannte „Zwiebelmuster“ auf Meißner Porzellan.

Mit dem Besuch des Bergwerks „St. Anna am Freudenstein“ die Einfahrt unter Tage. Nach dem Anlegen von Gummistiefeln, Helm und wasserdichten Jacken, folgten wir den Spuren eines reinen Männerberufs – Frauen durften damals nicht unter Tage fahren – durch immer enger werdende Gänge und Schächte. Immer wieder bogen kleinere Gänge rechts und links ab, die tief in den Fels führen. Bei einem weitverzweigten Tunnelnetz auf mehr als 20 Kilometern Länge spendeten uns die Taschenlampen nicht nur Licht, sondern auch die wohltuende Gewissheit, sicher wieder zurückkehren zu können.

Den Höhepunkt der Projektwoche bildete ein eigenes Filmprojekt, bei dem wir unser erworbenes Wissen kreativ dokumentieren sollten. Am Freitag ließen wir die Woche mit einer traditionellen Mettenschicht und einem Bergmannparcours ausklingen, die uns noch lange in guter Erinnerung behalten werden.

 

A. Bennewitz

 

 

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